Die UWG Gronau-Epe hat sich auf ihrer Mitgliederversammlung personell neu aufgestellt und damit die organisatorischen Konsequenzen aus ihrer gewachsenen politischen Verantwortung gezogen. Hintergrund ist vor allem die neue Rolle der Wählergemeinschaft in Gronau und Epe: Mit Jörg von Borczyskowski stellt die UWG inzwischen den Bürgermeister, zugleich ist auch die Verantwortung der Wählergemeinschaft in der kommunalpolitischen Arbeit deutlich gewachsen.
Die bisherige Vorsitzende Susanne Reinhoffer trat nicht erneut für das Amt an. Seit der Kommunalwahl führt sie die UWG-Ratsfraktion als Fraktionsvorsitzende, und will sich künftig stärker auf diese Aufgabe konzentrieren. Reinhoffer war seit 2018 Vorsitzende der UWG, zuvor stellvertretende Vorsitzende. Ebenfalls aus dem Vorstand ausgeschieden sind der bisherige stellvertretende Vorsitzende Magnus Koolwaay, der dieses Amt ebenfalls seit 2018 innehatte, sowie der langjährige Schriftführer Bernd Thyhatmer, der seit 2010 zum Vorstand gehörte. Die Versammlung dankte den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern ausdrücklich für ihre Arbeit und ihr langjähriges Engagement für die UWG.
Bei der Neuwahl entschied sich die Wählergemeinschaft bewusst für eine breitere Führungsstruktur. Künftig steht kein einzelner Vorsitzender und auch keine Doppelspitze an der Spitze der UWG, sondern ein dreiköpfiges Team. Zu Vorsitzenden wurden Franz Küstner-Rensing, Stephan Strestik und Denis Zaremba gewählt. Lisa Bröker bleibt Schatzmeisterin, neue Schriftführerin ist Ana Husung.

Auch die Nachwuchsarbeit soll künftig einen stärkeren Stellenwert bekommen. Zu Jugendkoordinatoren bestimmte die Mitgliederversammlung Marco Schnitker, Stefan Husung und Denis Zaremba.
Mit der neuen Aufstellung verbindet die UWG klare inhaltliche und organisatorische Ziele. So sollen neue Mitglieder gewonnen, der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern intensiviert und neue Veranstaltungsformate gemeinsam mit Bürgermeister Jörg von Borczyskowski entwickelt werden. Gleichzeitig will die UWG ihre interne Zusammenarbeit moderner organisieren und ihre öffentliche Präsenz wieder stärker ausbauen.
Die personelle Neuaufstellung versteht die UWG damit als bewussten Schritt, um Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen und den gewachsenen Aufgaben gerecht zu werden. Mit dem neuen Vorstand sieht sich die Wählergemeinschaft gut gerüstet, um ihre Arbeit in Gronau und Epe auch künftig engagiert, bürgernah und mit klarer Handschrift fortzusetzen.
