November 16

Baumfrevel oder wieder „nur“ Kommunikations-Versagen?

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Jedes Jahr fallen städtische Bäume, das gefällt nicht jedem, ist aber erstmal „normal“ (es werden ja auch Neue gepflanzt, wie die gut getimte PR-Meldung in der WN zeigt).

In diesem speziellen Fall ist die Ausgangslage allerdings komplizierter. Im Vorfeld wurde hier in einem intensiven Prozess mit den Anwohnern des Quartiers „Am Westpark“ eine Absprache getroffen, welche Bäume gefällt werden und welche Bäume stehen bleiben sollen. Diesem Umstand wurde auch im B-Plan 187 offiziell Rechnung getragen, indem eine „Bindung für die Erhaltung von Bäumen mit Kronentraufbereich“ festgesetzt wurde.

Frisch festgeschrieben, schon egal?

Am 15.11.2021 wurden dann 2 dieser Bäume dennoch gefällt ohne die Anwohner davon vorher in Kenntnis zu setzen oder das Vorgehen zu begründen. Das war nicht nur aus Sicht der Anwohner alles andere als bürgernah und transparent. Die Frage steht im Raum ob hier absichtlich in einer „Nacht-und-Nebel“ – Aktion die Fällung durchgeführt wurde, um Konflikten aus dem Weg zu gehen.

Ob das dem grundsätzlichen Verständnis der Verwaltungsleitung von Kommunikation und transparentem Verwaltungshandeln und Umgang mit den Bürger*innen entspricht klären wir im morgigen Rat, eine Anfrage ist gestellt, wir sind auf die Antworten und Fakten gespannt! Auf jeden Fall wieder ein Paradebeispiel wie man es NICHT macht, oder was meint ihr?


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  1. In letzter Zeit werden eh viele Bäume gefällt, am Straßenrand und so. Bis jetzt aber auch keine neue nach gepflanzt. Schade

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