16. Februar 2023

Rat beendet das Kapitel „Veddernwirtschaft“

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UWG setzt sich durch: Rat beendet das Kapitel „Veddernwirtschaft“ und macht Platz für Neustart am „Kurti“!

Seit fast zwei Jahren hat Bürgermeister Doetkotte (CDU) versucht, die neue Bebauung des Kurt-Schumacher-Platzes mit Hilfe eines dubiosen Genossenschaftsmodells zu realisieren. Dieses wollte der Berater und ehemalige Südlohner Bürgermeister Vedder (auch CDU) seinen Gronauer Parteifreunden über eine Münsteraner Anwaltskanzlei verkaufen. Die Anwaltskanzlei hatte auch passenderweise gleich eine Planungsfirma – die Pyramis GmbH – an der Hand, welche ohne Ausschreibung den sehr gut bezahlten Auftrag bekommen sollte. Die UWG hatte diesen Plan von Anfang an kritisiert, da er vor allem zum Vorteil der Anwälte nicht aber zum Vorteil der Stadt war. Eine solche „Veddernwirtschaft“ bei dem sich hauptsächlich die CDU-Freunde gegenseitig die Aufgaben zuschieben, bringt Gronau nicht voran!

Der Bürgermeister und die CDU hielten aber trotz aller Kritik und immer neuen Problemen und Berichten über schlechte Erfahrungen mit der Pyramis GmbH an ihrem Plan fest, bis der Rat gestern endlich einen Schlussstrich zog. In der Diskussion fiel der CDU-Plan dann völlig in sich zusammen und die Opposition demaskierte das zweifelhafte Genossenschaftsmodel als reine Abzocke. Nicht einmal ein Businessplan oder wenigstens halbwegs realistische Kostenschätzungen konnten vom Bürgermeister vorgelegt werden.

Die CDU zeigte sich gestern Abend rat- und sprachlos und das Ergebnis mit 24 zu 15 Stimmen bei 3 Enthaltungen fiel überraschend deutlich gegen die Beteiligung der Pyramis GmbH vom Bürgermeisterspezi Vedder aus. Es wurde sehr deutlich, dass die Verwaltungsleitung um Bürgermeister Doetkotte viele kritische Fragen zum Projekt ohne die Hilfe der Anwälte aus Münster gar nicht mehr selbst beantworten konnte. Eine komplett fremdgesteuerte Planung und Verwaltung, das wollte offenbar nicht einmal mehr die CDU-Fraktion im Rat unterstützen, da sie keinen einzigen Wortbeitrag zu diesem wichtigen Thema abgab und damit ihren Bürgermeister im Regen stehen ließ.

Die WN berichtet hier: Gesundheitszentrum geht in die Warteschleife

Das positive an der ganzen Sache ist, dass jetzt endlich eine seriöse Planung am Kurti beginnen kann! Die UWG will nun schnellstmöglich ein ordentliches Vergabeverfahren auf den Weg bringen, damit in der Stadtmitte nach Jahren der gescheiterten Pläne der CDU nun endlich der Neubau starten kann. Dazu soll als erstes ein städtisches Gesundheitszentrum entstehen und das „Hertieloch“ zugeschüttet werden. Gronau hat schon viel zu viel Zeit mit unnützen CDU-Plänen vergeudet, es wird Zeit, dass wir endlich anfangen etwas zu machen!


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Kurti-Katastrophe


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